Diese zweijährige berufliche Vollzeitschule vermittelt in der Kombination von berufspraktischer, berufstheoretischer und allgemeiner Bildung eine breite berufsfeldbezogene Grundbildung und einen Mittleren Abschluss.
Berufsfelder / Berufsrichtungen
Zugangsvoraussetzungen
Dauer und Gliederung der Ausbildung
Die Ausbildung dauert zwei Jahre einschließlich eines dreiwöchigen Betriebspraktikums.
Der Bildungsgang schließt mit einer Projektprüfung, einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung.
Unterrichtsorganisation
Die Ausbildung erfolgt nach dem Rahmenlehrplan des Landes Hessen. In den allgemein bildenden Fächern und den berufsbezogenen Lernfeldern wird besonderer Wert auf exemplarisches Arbeiten mit fächerübergreifender Thematik gelegt. Selbständige Arbeitsformen werden betont, damit die Schülerinnen und Schüler auf die Übernahme einer eigenverantwortlichen beruflichen Ausbildung / Tätigkeit vorbereitet sind. Der Unterricht findet u. a. in Fachräumen statt, um handlungsorientiertes Lernen zu erleichtern.
| Unterrichtsfächer | Wochenstunden im |
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| lt. VO |
1 Pflichtunterricht |
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1.1 Allgemeiner Lernbereich | Deutsch | 3 |
| Englisch | 3 |
| Mathematik | 3 |
| Naturwissenschaft (Biologie, Chemie, Physik) | 2 |
| Politik und Wirtschaft | 1,5 |
| Religion / Ethik | 1 |
| Sport | 1 |
1.2 Beruflicher Lernbereich | Lernfelder in | 14* |
| Theorie und Praxis |
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2 Wahlpflichtunterricht | Allgemeiner und | 1,5* |
| beruflicher Lernbereich |
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3 Wahlunterricht |
| 1,5 |
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Wochenstunden im Durchschnitt |
| 31,5 |
* davon i.d.R. insgesamt 2 Stunden zusammengefaßt zu einem vierwöchigen Betriebspraktikum während der Ausbildung
Qualifikationen und Anschlussausbildung
Erfolgreiche Absolventen der Berufsfachschule nehmen eine – oft verkürzte – Berufsausbildung im dualen System auf.
Nach erfolgreicher Berufsausbildung besteht die Möglichkeit den einjährigen Ausbildungsgang der Fachoberschule (Form B) zur Erlangung der Fachhochschulreife zu besuchen.
Bei entsprechenden Zensuren ist der direkte Übergang in die Fachhochschule des zweijährigen Ausbildungsganges (Form A) möglich, der ohne Erstausbildung zur Fachhochschulreife führt.
Unter besonderen Bedingungen ist auch der anschließende Besuch einer höheren Berufsfachschule (Assistentenausbildung) bzw. einer beruflich gymnasialen Oberstufe möglich.
Anmeldung und Aufnahme
Die Anmeldung erfolgt durch die Erziehungsberechtigten über die bisher besuchte Schule bis spätestens 15. Februarl. Der Anmeldung sind das letzte Halbjahreszeugnis (beglaubigte Fotokopie) mit Eignungsgutachten, ein tabellarischer Lebenslauf und ein aktuelles Lichtbild beizufügen.
Über die Aufnahme entscheidet der Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums. Die Entscheidung über die vorläufige Aufnahme wird der Bewerberin oder dem Bewerber schriftlich bis spätestens 15. Mai mitgeteilt.
Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme wird erst bei Vorlage des Zeugnisses über den Hauptschulabschluss getroffen. Dieses Zeugnis muss als beglaubigte Fotokopie spätestens eine Woche nach Ausstellung dem Beruflichen Schulzentrum vorgelegt werden.