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Berufsgrundbildungsjahr Ernährung

Berufsperspektiven im BGJ Ernährung
Spektrum der Grundausbildung

AUSBILDUNGSZIEL


Das Berufsgrundbildungsjahr


  • vermittelt eine berufsfeldbezogene Grundbildung
  • bereitet fachlich auf folgende Ausbildungsberufe vor: Bäcker/in, Konditor/in, Fleischer/in, Fachverkäufer/in im Nahrungsmittelhandwerk (Bäckerei, Konditorei oder Fleischerei), Koch/Köchin, Fachkraft im Gastgewerbe, Hotelfachmann/frau, Restaurantfachmann /frau, Hauswirtschafter/in eingeschränkt:

Fachmann/frau für Systemgastronomie, Brauer/in und Mälzer/in, Molkereifachmann/frau, Müller/in, Weinküfer/in.


  • eröffnet die Möglichkeit einer praxisorientierten Berufswahlentscheidung
  • erweitert die allgemeine Bildung

Das Berufsgrundbildungsjahr sichert auf diese Weise den allmählichen Übergang zwischen Schule und Arbeitswelt!


AUFNAHMEVORAUSSETZUNGEN


  • Gesetzliche Vollzeitschulpflicht ist erfüllt.
  • Hauptschulabschluss
  • Noch keine 18 Jahre bei Eintritt in das Berufsgrundbildungsjahr
  • Noch kein anderes Berufsgrundbildungsjahr bisher absolviert
  • Interesse für das Berufsfeld Nahrung und Gastronomie
  • Aufnahme von Bewerbern, die in Hessen nicht schulpflichtig sind (Voraussetzung: Zustimmung des zuständigen Staatlichen Schulamtes und des Schulträgers).

DAUER UND GLIEDERUNG  DER AUSBILDUNG


Ausbildungsdauer


  • Die Ausbildung dauert ein Jahr
  • Sie umfasst theoretische und fachpraktische Inhalte, die ergänzend unterrichtet werden.

Die Stundentafel gibt Auskunft


  • über die einzelnen Fächer
  • Lernbereiche
  • Berufspraxis

Praktika

  1 Praxistag / Woche im zweiten Halbjahr 

Abschluss 


  Am Schuljahresende findet eine schriftliche Abschlussprüfung mit evtl. mündlicher Prüfung sowie einer Projektprüfung statt.

Wie kann es weitergehen? 


  Mit Ausbildungsvertrag Besuch der Berufschule (duale Ausbildung siehe auch „Anrechnung auf die betriebliche Ausbildung)

  Mit entsprechendem Notendurchschnitt, Besuch der 2-jährigen Berufsfachschule für Ernährung (Mittlerer Bildungsabschluss ggfs. Eintritt in das zweite Ausbildungsjahr)

 


Ausbildungsinhalte und Lernmethoden

Die Ausbildung erfolgt nach den Rahmen-lehrplänen des Landes Hessen. In allen  Fächern und Lernfeldern wird besonderer Wert auf exemplarisches  Arbeiten mit übergreifender Thematik gelegt.


Selbständige Arbeitsformen werden betont, damit die Schülerinnen und Schüler auf die Übernahme einer eigenverantwortlichen beruflichen Ausbildung/Tätigkeit vorbereitet sind.


Der fachbezogene Unterricht wird in Fachräumen wie Großküche und Serviceraum erteilt, um handlungsorientiertes Lernen zu erleichtern.


In einem Bewerbungsprojekt werden Bewerbungssituationen trainiert und Bewerbungswissen erarbeitet.


Die Stundentafel gibt Auskunft über


  • die einzelnen Fächer,
  • die Lernbereiche und
  • die Berufspraxis.

 

Bewerbung

Die Anmeldung erfolgt über die bisher besuchte Schule bis spätestens 16. Februar, bei freien Plätzen ist auch noch eine spätere Anmeldung möglich.


 

Anrechnung auf die betriebliche Ausbildung

Auf Grund einer Rechtsverordnung von 1995 kann der erfolgreiche Besuch des Berufsgrundbildungsjahres auf die Ausbildungszeit angerechnet werden. Da jedoch inzwischen in vielen Ausbildungsberufen die Anforderungen verändert wurden und die Betriebe auch häufig Vorbehalte gegen eine Verkürzung der betrieblichen Ausbildungszeit haben, ist im Einzelfall vor dem Abschluss des Ausbildungsvertrages mit dem Betrieb über eine Anrechnung von Ausbildungszeiten  zu sprechen.


 

 

Rechtsgrundlage:
Verordnung über das Berufsgrundbildungsjahr in Hessen v. 18.05.2006


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