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Millionen für Schulen im Odenwaldkreis

Sonderinvestitionsprogramm: Nach Finanzspritze von Bund und Land: Prioritätenliste ordnet insgesamt 14 Projekte nach Dringlichkeit


ERBACH. Das Füllhorn des Sonderinvestitionsprogramms von Bund und Land öffnet sich auch über dem Odenwaldkreis: Insgesamt 20,7 Millionen Euro werden darin für dringende Schulbauprojekte zur Verfügung gestellt. Daraufhin hat die Kreisverwaltung nun eine Prioritätenliste erarbeitet, da ein vorliegender Maßnahmenkatalog zu lang ist und die zur Verfügung gestellte Summe deutlich übersteigt. In der Gesamtschau sind auch sechs Maßnahmen gelistet, für die es nach den jetzigen Fördervoraussetzung kein Geld vom Land, dafür aber vom Bund gibt.


Eine detaillierte Liste der einzelnen Baumaßnahmen wurde in der jüngsten Sitzung des Kreistages am Montag vorgelegt. Darauf ganz oben findet sich neben der Erweiterung der Ernst-Göbel-Schule in Höchst auch die Erweiterung der Schule am Drachenfeld in Erbach, für die 2,2 Millionen Euro aus dem Bundestopf bereitgestellt werden.


Für den Neubau der Sporthalle an der Carl-Weyprecht-Schule in Bad König gibt es fünf Millionen Euro, für der Neubau der Halle am Beruflichen Schulzentrum Michelstadt wird der gleiche Betrag zur Verfügung gestellt.


Eine Betonsanierung und Wärmedämmung sowie der Umbau und die Erweiterung des naturwissenschaftlichen Bereichs an der Bad Königer Carl-Weyprecht-Schule wird mit 2,6 Millionen Euro angegeben, auch für diese Projekt springt der Bund bei. Auf Position fünf in der Prioritätenliste taucht die Oberzentschule Beerfelden (Sanierung der Sporthalle) auf, für die es 700 000 Euro aus dem Bundestopf gibt.


Die Heizungssanierung an der Grundschule in Seckmauern kostet dagegen nur 250 000 Euro, doch auch die ist dringend notwendig. Für die Erweiterung um vier Klassenräume erhält die Ernst-Göbel-Schule 800 000 Euro, die Grundschule Rothenberg für die Sanierung 425 000 Euro vom Bund.


Damit ein Ganztagsangebot an der Stadtschule Michelstadt eingerichtet werden kann, sind 150 000 Euro eingestellt, die Schule am Sportpark bekommt für die Sanierung der Sporthalle stattliche 900 000 Euro aus Berlin.


Für die Grundschule Brombachtal und ein Ganztagsangebot gibt es 500 000 Euro, die Ausstattung von Sportflächen mit Kunststoffbelägen an der Oberzentschule Beerfelden, der Grundschule Seckmauern und der Stadtschule Michelstadt schlägt mit 280 000 Euro zu Buche. Jeweils eine Million erhalten das Gymnasium Michelstadt für die Sanierung des C-Baus und die Schule für Erziehungshilfe Erbach für eine Erweiterung. Letztere wird aus Bundesmitteln finanziert.


Als Nachrücker, falls andere Schulträger ihr Kontingent nicht voll ausschöpfen oder andersartige Verschiebungen stattfinden, sind das Gymnasium Michelstadt (eine Million Euro für die Sanierung des B-Baus), die Ernst-Göbel-Schule Höchst (1,05 Million für eine Holzhackschnitzelanlage), das Berufliche Schulzentrum Michelstadt (800 000 für Neubau einer Kleinsportanlage), die Grundschule Brombachtal (200 000 für die Sanierung der Eingangshalle), Grundschule Wersau (300 000 für die Sanierung) und die Georg-August-Zinn-Schule in Reichelsheim (100 000 für den Pausenhof) gelistet. (tow)


Odenwälder Echo 29.04.2009



gedruckt am  20.05.2013